Montag, 8. Juni 2009

Das Ende!

Man glaubt es kaum, aber schon bin ich wieder zu Hause.
Doch bevor ich meine Heimkehr näher erläutere, fasse ich erst einmal die Geschehnisse der letzten Wochen zusammen.

Ich hatte ziemlich viel Stress, da ich Mathe lernen und mein Kunstexamen, also mehr so ein Abschlusswerk, beenden musste.
Obwohl ich eine Woche frei hatte war allerhand zu tun.
Es war aber nicht nur arbeiten angesagt-Ich war mit Sara und ihrer Gastfamilie(Gilly, Gilly's Lebensgefährten Andy und Emma, Andy's Tochter) in Castleton, einem relativ touristischen, malerischen Dörfchen. Dort haben wir uns ein bisschen umgeschaut, vor Allem waren wir in den bekannten Höhlen Castleton's wo der Stein "Blue John"(glaub ich) abgebaut wird/wurde.
Das war ein schöner Tag. Vor Allem das Wetter war toll, wie auch in der gesamten Woche.


Von links nach rechts: Ich, Emma, Gilly, Andy.

Ähm...interessant. Höhle halt.

Dann waren Sara, Gilly, Andy und ich noch bei Ikea, nur so, und Sara erzählte uns wie sinnlos all die Möbelnamen wären und machte den Mann an der Swedish shop-Kasse darauf aufmerksam, dass ein Wort auf einem Schild falsch geschrieben war. Sehr lustig.

(Fotos in Ikea-Backöfen sind stark im kommen!)

Sara und ich waren auch noch einen Tag lang in Manchester,
was sehr toll war.
Wir sind ein wenig in der Stadt rumgelaufen, waren in einem Museum und in Platten-und Klamottenläden. Der schönste Teil Manchesters den wir gesehen haben war das North Quarter.
Ganz tolle Plattenläden. Am besten war der Vinyl Exchange-billige CD's, aber so gute!
Und dann gabs in dem Viertel auch noch die genialsten Vintage-Klamottenläden und ein art café.
Was will man mehr?

Vor der Abfahrt. Wir raven Manchster in Grund und Boden!:D Wenigstens die Outfits stimmten.

Art Café

Außerdem haben wir uns in dieser Woche auch schon von Leuten verabschiedet. Joel, Alex, Matt, Anna und ein paar mehr wurden zu einer Art Abschiedspicknick eingeladen.

Von links nach rechts: Matt, Oliver, ich, Alex(ja, es war sehr warm:D) und Sara.


Am Wochenende war dann Oliver's (Sara's Gastbruder) Geburtstag und Sara's Abschiedsfeier, also die haben das so zusammengelegt.
Das war sehr schön.:) Viel geredet und gesungen.

Was ein Foto. Die andere deutsche Anna(nicht meine Gastschwester, noch eine andere, sie ist auf Sara's und meiner Schule), Sara und Joel.


Die Woche danach war stressig- Mathe, Kunst, packen.
Donnerstag hab ich dann Kunst abgegeben und mein Koffer war so gut wie noch gar nicht gepackt. Und am Freitag sollte es ja schon losgehen.
Ich hab mich dann echt beeilt und es ging auch. Am Freitag bei Gilly, also Sara's Gastmutter(mein Gepäck wurde dorthin gebracht, da Sara ja direkt in Chesterfield wohnt und unser Bus von dort fuhr.) stellte ich dann aber schockiert fest, dass mein Koffer 11,5 Kilo Übergewicht hatte.
(In meiner Gastfamilie gibts keine Waage.)
Super. Gilly und ich haben dann noch meine Gitarre mit T-Shirts geschwängert, hat nicht viel gebracht, aber nunja, war ja keine Zeit mehr.
Um halb 2 bin ich dann los um mein Matheexamen zu schreiben. Das war doof. Einfach zu schwer und Kopf war ja eh ganz woanders. War mir dann aber egal.
Als ich fertig war bin ich direkt zur Coach Station, wo Sara+ihre Gastfamilie und Gepäck schon warteten. Nach langem warten und trauriger Verabschiedung sind wir dann los.
Nach vier Stunden kamen wir an und mussten unsere 10 Tonnen Gepäck durch halb London schleppen, was echt übel war. Wir haben uns total abgerackert in der U-Bahn.
Gegen halb 10 kamen wir dann im Hostel an. Bis wir eingecheckt hatten wars 10.
Dann haben wir uns frisch gemacht und sind für ein paar Stündchen in eine Shisha-Bar und haben danach noch ein Gläschen Wein getrunken. Dann waren wir krass müde und sind direkt ins Bett.
Am nächsten Tag haben wir schön in einem Café gefrühstückt und sind dann nach Heathrow um Sara zum Flieger zu bringen. Dort hatten wir relativ lang Zeit, haben gegessen und geredet und so weiter. Dann gab es einen sehr traurigen Abschied. Ich habe bitterlich geweint.

Heathrow

Abschiedsfoto in Kensington Gardens.

Notting Hill.

Ich war also einen Nachmittag und eine Nacht allein in London-das war relativ spannend aber nicht sooo spektakulär. Ich war in Notting Hill unterwegs und hab mir einige schöne Läden angesehen.
Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden und musste mit meinem ganzen Gepäck irgendwie zur Tottenham Hale Rail Station kommen. Ich, mit 31,5 Kilo-Koffer, EF-Tasche und Gitarre durch den Londoner Platzregen auf der Suche nach nem Taxi. Wasn Bild.
Naja, ein Taxi hab ich dann gefunden. Das hat mich dann nach Tottenham Rail gefahren.
Von dort aus wollte ich nach Stansted weiter. Es wurde mir dort dann aber leider erzählt, dass an diesem Tag keine Züge fuhren. Toll. Man schickte mich weiter zur Bahnstation Seven Sisters, was eine U-Bahnfahrt bedeutete, die ich eigentlich vermeiden wollte, der 10 Tonnen Gepäck wegen.
Naja, irgendwie schaffte ich es und kam bei Seven Sisters an und fand auch den Zug nach Stansted. Dort angekommen war alles ziemlich einfach. Ich habe eingecheckt und musste nicht einmal mein Übergepäck bezahlen, weil ich länger als 4 Wochen im Lande war.
Naja. Nach etwas warten dann in die kleine Propellermaschine und auf nach Münster.
Einen Orangensaft und ein Käsebrötchen später kam ich an.
Schon als die Maschine noch über die Rollbahn fuhr sah ich meine verrückte Familie mit Luftballons winkend auf dem Balkon stehen. Sehr süß.
Dann schnell in den Flughafen, Gepäck geholt, durch die Tür und Mama, Papa, Oma Inge und Oma Thea begrüßt. Es gab Plakate, Herzchenluftballons und Sekt.
Ihr seid süß! Danke!

Und hiermit endet offiziell mein Blog.
Ein Fazit am Ende wäre wohl nicht schlecht.:)
Also. Das Jahr war anders als erhofft und erträumt. Ich hatte sehr viel Pech, was mich wütend macht, denn alles hätte so viel schöner und leichter sein können. Trotzdem nehme ich einiges mit nach Hause. Vor Allem die englische Sprache, die ich nun doch fließend spreche, dann ein paar nette Leute, allen voran Sara, die zu einer wirklich unglaublich guten Freundin wurde, die Orte die ich besuchte und natürlich die Erfahrung im Allgemeinen. Auch die ganzen Konzerte warens wert. Allgemein hätte vieles besser laufen können, vor Allem EF hat Mist gebaut, da die größtenteils schuldig am ganzen Schlamassel sind. Jedoch war es ein wichtiges Jahr in meinem Leben, das mich bereichert hat und mir in der Zukunft noch sehr viel bringen wird.

Hier noch ein bisschen grundlegendes visuelles Material. Fotos von Haus, Familie, Schule und Stadt.

Mein und Anna's Zimmer-Anna's Bett, meins ist unterm unteren Bildrand quasi.

Das Haus von vorne.

Das Haus von hinten/ der "Garten".

Die "Familie".

Anna, meine Gastschwester


Die Jungs. Links Keiran, rechts Daniel. Keiran ist 4, Daniel 3.

Gilly's Küche. Also hier wohnte Sara. Ich war sehr, sehr oft dort.

Chesterfield College, das Kunstgebäude. Der einzig schöne Teil der Schule.
(sieht eigentlich schöner aus als auf dem Bild.;))

Chesterfield market

Chesterfield spire


Bye, cheers and thank you for reading/watching!

Friedi

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