Donnerstag, 23. April 2009

Hach.

White Lies machen so schöne Musik.
Da könnt ich glatt anfangen zu weinen.

White Lies - Unfinished Business


Ein bisschen düster, ich weiß, aber wundervoll.
So viel zu meiner derzeitigen Lieblingsmusik.
Und ich werde die Jungs live sehn! Roskilde-Festival! Wie ich mich auf den Sommer freue.
Auch gerade für mich enteckt:
Fujiya&Miyagi und The Velvet Underground(auch wenn die ja schon alt sind.)
Musikmusikmusik, die hält mich hier am Leben.
(Wer noch mehr darüber wissen möchte: www.lastfm.de/Friedi_dances , interessiert wahrscheinlich eh keinen, aber egal.)


Und nun?
Ja.
Viel zu erzählen, aber echt mal!
Los gehts natürlich mit London. Mensch, das war was. Ich bin am Donnerstag, dem Tag an dem ich gefahren bin, ja erstmal noch zur Schule und hatte ne Stunde Maths-Statistics.
Ein Spaß wie immer. Und ich kam mir auch leicht doof vor mit meinem ganzen Gepäck, aber egal, im ach so tollen Chesterfield College finden mich sowieso alle komisch.
Nach der Stunde bin ich dann erstmal zu Marks & Spencers, dem coolsten Laden im großen Britannien, und hab mir Essen für die Fahrt gekauft und daaaann gings zum Coach.
Der Coach-Trip: Musikmusikmusik, aus dem Fenster gucken, essen, Musik, aus dem Fenster gucken, mehr essen, aus dem Fenster gucken, Musik, in London ankommen, mehr essen, durch London gurken, aus dem Fenster gucken, Musik, noch länger durch London gurken, ankommen.
Ja, der miese Coach ist so um die zwei Stunden kreuz und quer durch London gefahren. Die Sau. Irgendwann war ich dann aber doch da und wollte mich in der Victoria Coach Station noch etwas frisch machen und stellte fest dass ich mein Make up verloren hatte. Sowas passiert auch nur mir. War nicht schlimm, ich besitz eh nicht viel, aber geärgert habe ich mich schon.
Also, Leoni und Vincent haben schon den ganzen Tag gewartet, die waren ja schon Vormittags da, und dann haben wir erstmal händimäßig kommuniziert und ausgemacht dass wir uns am Oxford Circus treffen. Da bin ich dann mit der U-Bahn hingefahren, ohne Probleme, jawoll!
Und dann kam ich raus, und keiner war da. Super.Es gibt halt zwei Ausgänge wie wir später feststellten und ich war auf der anderen Seite der Oxford Street. Jedenfalls fand Leoni mich dann irgendwann und wir lagen uns natürlich erstmal für einige Minuten im Arm. Dann sind wir zu Vincent und dem Gepäck auf die andere Straßenseite und hab ihn natürlich auch erstmal begrüßt. Danach gings auf zum Hostel.
Ach mist, ich bin ein bisschen zu genau in meiner Erzählung glaub ich. Das wird ja langweilig.
Ich fass mich ab jetzt kürzer!
Also. Wir sind mit der U-Bahn nach Kensal Green gefahren, zu unserem Hostel.
Dieses Hostel war ein ziemlich..äh...furchtbares Gebäude, was uns natürlich erstmal abschreckte.
Aber nun gut, eingecheckt, bezahlt, ins Zimmer. Und das Zimmer war okay, also kein Ding alles.
Die nächsten Tage waren dann wunderbar. Wir saßen viel in Parks, haben haben Kaffee getrunken, Fotos gemacht, schön gegessen, V&A und die National Gallery besichtigt, saßen abends an der Themse und haben ein bisschen Rosé getrunken, saßen auf einer Wiese und hatten ein Pancake-Picknick, sind viel Underground gefahren, Leoni und ich waren shoppen, wir sind viel orientierungslos durch die Gegend gelatscht und solche Sachen halt.:)
Wir entdeckten ein sehr schönes Café/Restaurant namens "16 mm", das sehr süß war und guten Wein hatte. Abends im Hostel hatten wir immer mal Gesellschaft von verschiedenen Zimmergenossen aus aller Welt (Afrika(oder so), Spanien....), mit denen wir aber eigentlich nicht viel zu tun hatten.
An einem Morgen wurden wir um 9(!!!) geweckt und mussten in ein anderes Zimmer umziehen, das war gemein, die hatten einfach irgendwas falsch organisiert, blaaa. Doofes Hostel.
London ist an sich aber ja schon krass busy! Das ging sogar mir auf den Geist.
Aber London war ja eigentlich eh zweitrangig, das wichtigstean war natürlich, dass ich Leoni und Vincent wiedergesehen habe. Das war einfach nur schön, vielen Dank nochmal an euch zwei, ihr seid ganz toll.
Some visual material now:
(Erstmal nur meine Fotos, Vincents und die von meiner geliebten Holga-Kamera kommen noch nach.)

Muuuseum.










PANCAKES!!


Die zwei tollen!

Ansonsten....ja! Ich kam dann nach einer traurigen Verabschiedung und einem deprimierenden Coachtrip wieder in Chesterfield an, wurde dort aber von Sara, ihren Eltern und ihrem Bruder empfangen. Saras Familie war grad zu Besuch und ich wollte die ja auch alle mal treffen, also waren wir abends essen, indisch. Das war sehr schön, ihre Eltern sind echt toll und ich freu mich schon sehr darauf Sara im Juli in Lund zu besuchen!

Der Rest der Ferien war mehr oder weniger langweilig. Ich hab ein bisschen in meinem Art Workbook gearbeitet und versucht Mathe zu wiederholen und zu lernen und bin kläglich gescheitert. Ich und Mathe, das geht einfach mal gar nicht klar.
Ansonsten war ich noch einmal mit Sara in Sheffield unterwegs, Bungalows und Bears, unser/e Lieblings-Pub/Bar. So gute Musik! So coole Menschen!:)
Und einen Abend verbrachten wir auch noch nur mit kochen und Musik hören, das war auch ganz toll. Ich las Sara das Rezept auf schwedisch vor, das fand sie ganz herrlich.
Wir amüsieren uns immer köstlich. Ich hab auch eine Aufnahme von meinen Schwedischkünsten, aber die konnt ich hier irgendwie nicht reinstellen, vielleicht krieg ich das ja noch hin.

Jetzt hat die Schule wieder angefangen und die Examen kommen näher....hmpf.
Aber immer locker bleiben, wird schon irgendwie.

Ein weiteres besonderes Ereignis wird sich ja auch morgen noch ereignen.
BOB DYLAN LIVE IN SHEFFIELD!
Ich freu mich so sehr!

Und damit ende ich den heutigen Eintrag.
Machts gut, ihr Lieben!