Mittwoch, 28. Januar 2009

Nach Jahrzenten, oder vielleicht auch Jahrhunderten..

..schreibe ich nun mal wieder etwas.
Tut mir leid, ich kriegs nie regelmäßig auf die Reihe.
Warum?
Keine Zeit?
Äh, doch.
Na was denn dann?
Zu faul?
Ja, ich gebs ja zu.

Wie auch immer, jetzt schreib ich ja.

Wie endete ich? Ach genau, Weihnachten.

Ein bisschen Ferien hatten wir danach ja noch.

Irgendwann Ende Dezember waren wir nochmal in Chatsworth, wo ich auch schon mit meinem Kunstkurs war.
Ein bisschen was fürs Auge:

Mensch, da hab ich ja fast ein postkartentaugliches Foto geschossen.


Ich porträtierte Sara. Sehr gut geworden, wie ich finde.





Danach kam Silvester, da fasse ich mich kurz, war nämlich nicht so super.
Erst mit Sara und jemandem, den Sara kennt auf eine ganz grausame Party in Sheffield, von der wir nach einer halben Stunde schon wieder abgehauen sind, weil es so blöd war. Dann sind wir also zu dem, den Sara kennt, Oliver, haben da auf dem Dach Feuerwerk geguckt und angestoßen. Das wars auch schon.

Den Rest der Ferien wurde Mathe gelernt, Anfang Januar war nämlich Examen. Das hab ich dann sogar einigermaßen hinbekommen. Aber ich will mich nicht zu früh freuen, nachher denk ich das bloß und bin am Ende noch durchgefallen.
Ansonsten nichts neues zu berichten von dort, es nimmt halt alles seinen Lauf.
Ach ja, ich durfte mit ganz besonders großer Freude feststellen, dass am Ende des Schuljahres ZWEI Examen in Mathe geschrieben werden.
Ganz toll.
Ganz ganz toll. Nun, da muss ich irgendwie durch.

Größtes Januarthema:

Gastfamilie.
Nachdem
Sara mit den Nerven völlig am Ende in der Cafeteria saß, alles nur noch deprimierend fand und sich ganz besonders beschissen fühlte (sorry, ich konnte da jetzt kein schöneres Wort benutzen, das würde die Situation nicht realistisch beschreiben.), und es mir ja sowieso schon die ganze Zeit so ging, beschlossen wir, dass irgendetwas geschehen muss.
Ein
Schulwechsel war nicht mehr möglich, wie uns unsere persönliche Betreuerin schon vor längerer Zeit mitteilte, dafür waren wir zu spät.
Doch wenn das schon nicht geht, muss immerhin eine bessere Familie her.

Also wurde das Projekt in Anlauf genommen. Persönliche Betreurin namens Michaela wurde angerufen, dann getroffen, und nach einigem hin und her, welches wir eben dieser Betreuerin zu verdanken haben (wer auch immer ins Ausland will, macht das NICHT mit EF. Die haben keine Ahnung von nichts und interessieren sich nicht im geringsten für das Wohlergehen ihrer Austauschsschüler.), wechseln wir nun Anfang Februar die Gastfamilie. Sara zieht zu Michaela, ich komme zu einer Familie, die in einem Dorf namens Shirebrook lebt, und dort wohnt auch noch eine andere deutsche EF-Austauschschülerin. Mit ihr hab ich auch Kontakt, sowie mit dem anderen deutschen Mädchen das dort momentan ebenfalls wohnt, aber Ende des Monats nach Hause geht, und die beiden berichten nur positiv von dieser Familie.
Na das kann ja alles nur besser werden. Nur von Sara mag ich mich nicht so gern trennen.:(
Wie auch immer.

Ein paar andere kleine Dinge, die wir unternommen haben.

Irgendwann in Nottingham, im Bodega Social Club, der eigentlich ein Pub ist, und seeeehr schön:

Und der Rückweg am nächsten Morgen.:





Sara bestand darauf, dass ich doch auch mal ihre Gesichtsmaske ausprobieren sollte.:

(welch eine Schönheit.)


Wir waren auch mal wieder Straßenmusik machen. Das Beatles-Songbook ist schon sehr praktisch. Ein Dank an die Eltern!




Die meiste
Zeit verbachte ich eigentlich damit, mit Fia zu telefonieren und den Sommer zu planen. Fast perfekt ist das nun alles.
Erst fahre ich zu Fia, dann gehts nach Leipzig, dann zum MELT!-Festival, dann nach Berliiiiin, dann an die Ostsee, dann zu mir.
Und vielleicht auch noch nach Stuttgart, Wolfsburg (Leute besuchen!) und
zum Dockville-Festival in Hamburg.
Aber alle der zuletzt
genannenten Punkte werden nicht mehr reinpassen, in die Ferien.
Ach, der Sommer.
Er ist noch viel zu weit weg.
Und er wird so toll.

Anfang Juli geh ich auch noch aufs Roskilde-Festival in Dänemark, mit Sara, und geh sie in Lund besuchen, und fahr mit ihr nach Kopenhagen.
Hach.

So, mehr Spannendes ist jedenfalls nicht passiert.

Doch der Februar verspricht gutes.

Erstens natürlich der Familienwechsel, dann
geh ich auf ein Late of the pier-Konzert am 7.,
auf ein General
Fiasco-Konzert am 27., und fahr vom 17. bis zum 21. mit EF nach Edinburgh.
Also, es passiert mal was!


Ich schreibe wieder, wenn ich in der neuen Familie bin.


Liebst,
Friedi