Der nachträgliche Bericht.
23.8.08.
Früher Nachmittag,
Flughafen Bremen.
Papa, Henni und zwei Omas stehen vor dem Gate und warten darauf,
dass ein kleines dunkelhaariges Mädchen durch die Sicherheitssperre tritt und dann davonfliegt.
Und ein Jahr lang nicht wiederkommt.
Mama ist nicht dabei.
Sie ist in der Schule, die neuen Erstklässler begrüßen.
Naja.
Vielleicht besser so.
Ein anderer Junge ist auch noch dabei.
Simon, etwas trocken und spielt Golf,
doch soweit ganz nett.
Außerdem der einzige Fluggefährte.
Nach einigem Warten sitzen wir im Flieger nach Frankfurt.
Wir kommen an.
Großer Flughafen.
Sehr großer Flughafen.
Doch irgendwie,
wie auch immer,
finden wir zu unserem Flieger.
Dem Flieger nach London Heathrow.
Ein paar Stündchen später und wir sind da.
Wieder warten.
Diesmal aufs Gepäck.
Eine Ewigkeit später kommen wir nach Draußen.
EF-Mitarbeiter erwarten uns.
Hey, yeah, we're fine.
Dann wieder warten.
Diesmal auf den Coach nach Winchester.
Man trifft andere Wartende,
aus Stuttgart.
Ganz nett soweit.
In Winchester ist alles etwas chaotisch.
Austauschschüler aus aller Welt.
Viele aus Deutschland,
viele aus Asien.
Ich treffe Anne,
mit der ich beim Seminar in Hannover schon viel Spaß hatte.
Herzliche Begrüßung.
Ich hoffe ich schaffs in diesem Jahr irgendwann nochmal nach Liverpool um sie zu besuchen.
Dann ab in die Zimmer.
Sehr seltsam.
Einzelzimmer für Jeden.
Am nächsten Morgen ziemlich schlechtes Frühstück,
und dann zerstreuen sich auch schon alle um den richtigen Coach in ihre neue Heimat auf Zeit zu finden.
Meiner ist Nummer 19,
um 10:15.
Beim Sammelplatz treff ich Sara,
meine schwedische Schwester für ein Jahr.
Man versteht sich gut.
Schön schön.
Also,
auf nach Mansfield.
Ankommen in Mansfield.
Mansfield ist hässlich.
Egal, ich muss hier ja nicht wohnen.
Ich werde nur abgeholt, von Elaine und Steve,
Saras und meinen neuen Gasteltern.
Nette Begrüßung.
Sie scheinen echt okay zu sein.
Ankommen in Morton.
Kaff, aber was soll man machen?
Haus, naja, typisch englisch,
irgendwie.
Aber es lässt sich drin leben.
Mein Zimmer ist nichts besonderes,
aber ganz nett,
Alles ein wenig anders als Zuhause,
aber man gewöhnt sich dran.
Aber dass es für ein Jahr ist kann man eh noch nicht realisieren.
...
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