Donnerstag, 25. September 2008

Haare und mehr informatives

Haaaare.
Ja, ein großes Thema.
Ich war beim Friseur!
And I have a straight fringe now.
Oder auch einen geraden Pony.
Wie ihr wollt.
Und ich habe das Glätteisen entdeckt.
Praktisches Tier.

Nun zu mehr informativem.
Mein Wochenende war lahm.
Freitag Derby Cinema.
Film: The Boy In Striped Pyjamas.
Englischer Film über den Nationalsozialismus mit schockendem Ende.
Ziemlich heftig, aber guter Film.
Samstag Fernsehn schauen und nichtstun.
Sonntag Schlittschuhlaufen in der Eishalle von Nottingham.
Spaßige Angelegenheit.
Ich bin nur einmal umgefallen.
:)

Die Woche war bis jetzt wie jede andere auch.
Morgen Kunst,
das trojanische Pferd wird weitergebaut.

UND. ganz wichtig.
Nächsten Dienstag:
FOOOOAAAALS-Konzert.:)

Nun gibt es gleich essen.
Morgen kann ich ausschlafen.
Kunst ist erst um 1.
Nice.

Cheers!

Donnerstag, 18. September 2008

By the way...

Pride and Prejudice wurde genau da gedreht, und spielt auch genau da, wo ich grad wohne.
In Derbyshire!
Ha!
:)

Mittwoch, 17. September 2008

30.9.08 !!!!

FOALS LIVE IN NOTTINGHAM!
MEIN TICKET IST BESTELLT!


Hach, welch eine Freude.

<3

Chesterfield College!

Große Schule.
Sehr große Schule.
25.000 Schüler.
No, I'm not kidding.

Meine Fächer:
Arts/fine arts, English, Maths.
Ich hasse Mathe, aber irgendwie muss ich in Deutschland ja mein Abitur schaffen,
und Mathe muss leider bis zum Ende belegt werden.
Dieses System, ich verstehe es immernoch nicht.
Will ich in meinem weiteren Leben noch im entferntesten mit Mathe zu tun haben?
NEIN.
Warum soll ich das dann weiter belegen?
Hm?
Nein, ich sehe keine Logik.

Würde ich in England wohnen,
könnte ich ab Klasse 11 einfach nur Kunst belegen und das wär alles.
Ich finde Colleges sympathisch.

Also, ja, Schule.
eineinhalb Wochen habe ich schon hinter mir.
Kunst macht Spass.
Wir haben Boote gebaut,
und sind nun dabei, das trojanische Pferd zu basteln.
In ziemlich groß,
aus Pappe.
Naja, eigentlich ist es ja fine arts, es wird also noch mehr in Richtung zeichnen und so gehen,
worauf ich mich schon sehr freue.

Englisch ist okay.
Bis jetzt haben wir noch nicht soo viel gemacht.
Viel am PC in Gruppenarbeit,
und eine Geschichte gelesen, zu der wir dann allerlei schreiben mussten.

Mathe...
Mathe ist halt Mathe.
Nicht spaßig, das war von Anfang an klar.
Bis jetzt komm ich noch einigermaßen mit, aber das ist schon alles kompliziert.
Gestern habe ich um die zwei-zweieinhalb Stunden Hausaufgaben gemacht.
Ich glaub alle anderen aus meinem Kurs haben das in zwanzig Minuten geschafft,
aber ich bin halt kein Mathegenie.
Naja, ob ich das Examen schaffe wird man sehen.
...

In der Lunchpause gehen alle britischen Schüler bei Greggs essen.
ALLE.
Es gibt drei Greggs in Chesterfield und alle sind zwischen halb zwölf und eins krass überfüllt.
Sara und ich bevorzugen Organic Heaven,
einen Ökoshop;D
Ist echt lecker da!

Freunde?
Nein, so wirkliche Freunde hab ich noch nicht gefunden,
das wäre für diese kurze Zeit auch zu viel erwartet.
Man wird sehen, wie sich das alles so entwickelt.
Die Person mit der ich hier am Meisten zu tun hab,
ist weiterhin Sara, meine schwedische Gastschwester.

Aber Schule ist hier alles in allem um einiges gechillter als in Deutschland,
da man nur zwei Stunden am Tag hat, bzw. eine.
Die sind dann zwar den ganzen Morgen oder den ganzen Nachmittag lang,
aber dafür machen die Lehrer da nicht so einen Stress

Spaziergangsfotos.



Danke an Papas (bzw. meine?) tolle Kamera.

Green hills of Derbyshire. Right behind my house.

First weeks in Great Britain

Erstmal zwei Wochen ohne Schule.
Schön und langweilig zugleich.
Man hat hier nicht viel zu tun,
ist halt Morton.
Ich hab keine Ahnung wie viele Leute hier wohnen,
aber nicht viel mehr als...
50?
kein Plan.
Naja,
Sara und ich haben dann mal Chesterfield und Alfreton erkundet.
In Chesterfield werde ich zur Schule gehen.
Eine Stadt etwas kleiner als Oldenburg,
Ziemlich typisch englisch.
Aber ganz hübsch.
Und man kann relativ gut shoppen.
Haha(:
Naja.
Alfreton..
ist langweilig und klein.
Nicht größer als..
äh..
Westoverledingen?
oder Weener..
Jedenfalls nicht groß und nicht spannend.
Es gibt Tesco, was für die Briten sehr wichtig ist.
Tesco ist DER Supermarkt.
Alles und jeder geht bei Tesco einkaufen.
Und Sara und ich haben einen sehr interessanten Pub entdeckt.
Man kommt rein, kaum jemand da.
"Hey girls"
Äh ja, hey.
Der Weißwein war aber gut, und das Guinness sowieso.
Dass wir in Großbritannien eigentlich noch kein Guinness und keinen Weißwein trinken dürften, ist nicht so wichtig.
;D

Einmal waren im Kino in Chesterfield.
Was lernt man?
Mamma Mia ist der schlechteste Film aller Zeiten.
(Außer man sieht es wie Sara: "If you see it as a parody, it's very good":D)
Und Ben&Jerries Chocolate Brownie ist die beste Eiscreme die es gibt.

Wir haben drei Gastbrüder, Colin, Ross und Andrew.
Mit Andrew haben wir nichts zu tun, Colin und Ross sind sehr nett.
Alle drei sind schon außer Haus.
Colin ist aber gerade da,
der studiert in Aberystwyth (oder so) in Wales,
und hat gerade Semesterferien.
Ross wohnt mit seiner Frau Alicia in Nottingham,
und wir waren schon ein paar mal dort.
Eine sehr schöne Wohnung haben sie,
und man hat viel Spaß mit dem Nintendo Wii.:D
Außerdem mag ich Nottingham.

Viel mehr gibt es über die ersten schulfreien Wochen nicht zu berichten.;)

Ah, doch.
Stagecoach ist das mieseste Busunternehmen der Welt.
Sauteuer und einfach doof.
Und damit immer nach Chesterfield,
vierzig Minuten eine Fahrt.
Party!
Und das für £3,60!!
Wucher eh.
Ich werde arm!
Bzw. Mama und Papa.

So viel zu den ersten Wochen.




Reisen&ankommen

Der nachträgliche Bericht.

23.8.08.
Früher Nachmittag,
Flughafen Bremen.
Papa, Henni und zwei Omas stehen vor dem Gate und warten darauf,
dass ein kleines dunkelhaariges Mädchen durch die Sicherheitssperre tritt und dann davonfliegt.
Und ein Jahr lang nicht wiederkommt.
Mama ist nicht dabei.
Sie ist in der Schule, die neuen Erstklässler begrüßen.
Naja.
Vielleicht besser so.

Ein anderer Junge ist auch noch dabei.
Simon, etwas trocken und spielt Golf,
doch soweit ganz nett.
Außerdem der einzige Fluggefährte.
Nach einigem Warten sitzen wir im Flieger nach Frankfurt.
Wir kommen an.
Großer Flughafen.
Sehr großer Flughafen.
Doch irgendwie,
wie auch immer,
finden wir zu unserem Flieger.
Dem Flieger nach London Heathrow.
Ein paar Stündchen später und wir sind da.
Wieder warten.
Diesmal aufs Gepäck.
Eine Ewigkeit später kommen wir nach Draußen.
EF-Mitarbeiter erwarten uns.
Hey, yeah, we're fine.
Dann wieder warten.
Diesmal auf den Coach nach Winchester.
Man trifft andere Wartende,
aus Stuttgart.
Ganz nett soweit.

In Winchester ist alles etwas chaotisch.
Austauschschüler aus aller Welt.
Viele aus Deutschland,
viele aus Asien.
Ich treffe Anne,
mit der ich beim Seminar in Hannover schon viel Spaß hatte.
Herzliche Begrüßung.
Ich hoffe ich schaffs in diesem Jahr irgendwann nochmal nach Liverpool um sie zu besuchen.
Dann ab in die Zimmer.
Sehr seltsam.
Einzelzimmer für Jeden.
Am nächsten Morgen ziemlich schlechtes Frühstück,
und dann zerstreuen sich auch schon alle um den richtigen Coach in ihre neue Heimat auf Zeit zu finden.
Meiner ist Nummer 19,
um 10:15.
Beim Sammelplatz treff ich Sara,
meine schwedische Schwester für ein Jahr.
Man versteht sich gut.
Schön schön.
Also,
auf nach Mansfield.
Ankommen in Mansfield.
Mansfield ist hässlich.
Egal, ich muss hier ja nicht wohnen.
Ich werde nur abgeholt, von Elaine und Steve,
Saras und meinen neuen Gasteltern.
Nette Begrüßung.
Sie scheinen echt okay zu sein.

Ankommen in Morton.
Kaff, aber was soll man machen?
Haus, naja, typisch englisch,
irgendwie.
Aber es lässt sich drin leben.
Mein Zimmer ist nichts besonderes,
aber ganz nett,
Alles ein wenig anders als Zuhause,
aber man gewöhnt sich dran.

Aber dass es für ein Jahr ist kann man eh noch nicht realisieren.

...